KKV schlägt „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ vor

Der KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung bittet die Bayerische Staatsregierung, den sogenannten „Girls’ Day“ künftig als Zukunftstag für Mädchen und Jungen anzubieten. Auch Jungen sollte die Chance gewährt werden, in der Praxis einen Einblick in geschlechtsuntypische Berufsbereiche zu erhalten.

Am 24. April 2008 findet zum achten Mal der bundesweite Aktionstag „Girls‘ Day“ statt. Unternehmen und Betriebe, Kommunen und Verbände geben an diesem Tag Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 aller Schularten die Möglichkeit, sich die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten vor Augen zu führen. Die bayerische Staatsregierung bezeichnet den „GirIs‘ Day“ als die „weltweit größte Orientierungsinitiative für zukunftsträchtige Berufe“ (vgl. z.B. Pressemitteilung der Regierung von Oberfranken vom 14. 02. 2008).

Diese Orientierungshilfe sollte nicht allein Mädchen vorbehalten bleiben. Eine zukunftsorientierte Bildungspolitik muss auch auf das Potential setzen, das Jungen mitbringen. Der KKV Bayern ersucht daher die bayerische Staatsregierung, den „Girls‘ Day“ nach dem Vorbild einiger anderer Bundesländer künftig als „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ durchzuführen.

Der Inhalt dieser Erklärung wurde von der Delegiertenversammlung des KKV Bayern am 1. März 2008 in Nürnberg beschlossen und für die Veröffentlichung vom KKV Landesvorstand aus formuliert.

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