
Das Hansa-Haus in München
Das Hansa-Wohnheim des KKV München (KKV) mit seinen 67 Plätzen ist pünktlich zum Semesterstart wie seit langem komplett ausgebucht; und die Warteliste ist lang. „Dies zeigt die akute Wohnungsnot in München. Junge Menschen in der Ausbildung finden kaum günstigen Wohnraum“, resümiert Thomas Riegel, Geschäftsführer des Hansa-Hauses und gleichzeitig Ansprechpartner für die Jugendlichen. Als Ort der interkulturellen Begegnung beherbergt das Wohnheim Personen aus zehn unterschiedlichen Ländern. Eine Besonderheit im Konzept: Die Jugendlichen erhalten vom Pächter des Hansa-Hauses abends ein warmes Essen. Außerdem besteht die Möglichkeit, das umfangreiche kulturelle Programm des KKV Hansa e.V. und des KKV-Juniorenkreises in Anspruch zu nehmen.
Die Top-Lage des Wohnheims in der Briennerstrasse 39, direkt am Königsplatz, bietet für die Jugendlichen neben dem direkten U-Bahn-Anschluss zahlreiche Vorteile: Die meisten Bildungs- und Freizeiteinrichtungen befinden sich in Fußnähe. Ein besonderes Highlight ist auch der gepflegte Garten, der das Wohnheim umgibt und gerade im Sommer zum Verweilen einlädt. Hier befindet sich auch ein bewirteter Biergarten.
Die 67 möblierten Einzelzimmer sind auf vier Stockwerke verteilt und haben alle einen Balkon. Ein Waschbecken befindet sich im Zimmer, Gemeinschaftsduschen und -toiletten auf den Fluren. Koch- und Waschgelegenheiten sind vorhanden, ebenso W-LAN in allen Zimmern. Die Kosten eines Zimmers liegen je nach Größe zwischen 175 und 244 Euro, zzgl. 116 Euro für das Abendessen an den Werktagen.
Gemäß dem katholischen Werteleitbild wird das Miteinander durch gemeinsame Aktivitäten und Weiterbildungsmöglichkeiten, eine Kegelbahn und Gruppenräume Groß geschrieben. Thomas Riegel und seine Frau, die ebenfalls im Haus wohnen, stehen für die jungen Männer als Ansprechpartner und Vertrauensperson zur Verfügung.
Für einen Wohnheim-Platz bewerben können sich junge Männer zwischen 18 und 27 Jahren in Aus- und Weiterbildung. Dazu zählen im Einzelnen: Studierende, Meisterschüler, Praktikanten im Rahmen einer universitären Ausbildung, Schüler von Fachober- und Berufsschulen und Auszubildende.
Das Wohnheim entstand 1957 als Fortführung der früheren Hansa-Heime, welche ab 1916 durch den Verein „Katholisches Jugendheim“ an anderen Stellen in München errichtet wurden. Während der Nazi-Zeit hatte das katholische Wohnheim mit zahlreichen Schikanen zu kämpfen und wurde schließlich zwangsverkauft. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Bauarbeiten jedoch am Königsplatz wieder aufgenommen.
Weitere Informationen beim Geschäftsführer Thomas Riegel unter Telefon 089 55 77 04, Fax 089 55 02 161, E-Mail geschaeftsfuehrer@kkv-hansa-muenchen.de oder www.kkv-muenchen.de .