Menschen erreichen im Verband

„Kirchliche Verbände haben Profil, sie bieten neue Cluster, wo herkömmliche Strukturen schmelzen und traditionelle Zielgruppen wegbrechen. Sie können Heimat in der Kirche sein“, so heißt es in einem Beitrag des stv. KKV-Bundesvorsitzenden Tobias Gotthardt, den der Rheinische Merkur in der Ausgabe 35/2009 veröffentlichte. Zukunftsvisionen für die „Kirche 2020“, so Gotthardts Intention, dürften nicht ohne die Bedeutung der Verbände gemacht werden.

Den KKV nennt Gotthardt dabei in zweifacher Hinsicht als Positivbeispiel: „Der KKV hat (…) nun über hundert Jahre hinweg die kaufmännische Tugend, katholische Soziallehre und Soziale Marktwirtschaft auf seinen Bannern getragen und wurde damit nicht immer als „up to date“ bezeichnet. Heute steht er mit seiner ‚alten‘ Botschaft im Mittelpunkt einer positiven gesellschaftlichen Diskussion.“

Das, so Gotthardt weiter, bewege auch den KKV: „Ich erlebe ihn als einen Verband im Aufbruch und entdecke dabei die Stärken der Verbände als aktive Glieder der Kirche. Ihre Netzwerke reichen weit über die Grenzen sich teils auflösender Pfarreistrukturen hinaus. Das spricht Menschen an, die ehrenamtliches Engagement und ihren Glauben gemeinsam mit anderen erleben wollen. Dem KKV beschert das neue Mitglieder – und der Kirche einen Baustein, der auch jenseits von Priestermangel und Pfarreienkrise funktioniert, als lebendiges Zeugnis überzeugten Glaubens, mitten im Leben.“

 

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