"Die Benachteiligten in unserer Gesellschaft dürfen nicht die Folgekosten der Finanzkrise bezahlen", fordert Dr. Klaus-Stefan Krieger, Vorsitzender des KKV Landesverbandes Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung. Daher begrüße er die Ankündigung von Ministerpräsident Horst Seehofer, es werde nicht zu Einschnitten im sozialen Bereich kommen. Sorge bereiteten ihm aber, so Krieger, Spekulationen in den Medien, es könnten ausgerechnet Leistungen wie das erst dieses Jahr eingeführte Schulstarterpaket von 100 Euro für Kinder von Eltern, die auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind, wieder gestrichen werden. "Eine solche Sparmaßnahme wäre ein Schritt genau in die falsche Richtung. Die Zeche dafür, dass der Staat sich für Konjunkturprogramme und für die Stützung von Banken und Unternehmen in neue Schulden gestürzt hat, darf nicht auf die Schwächsten abgeladen werden."