„Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, ….“

Pfarrer Matthias Leineweber erhielt als Dank für seinen Vortrag eine Spende für Sant` Egidio.

Diesen biblischen Satz hat die Gemeinschaft Sant` Egidio zum Grundprinzip ihres Handelns gemacht: Unterstützung für Hilfsbedürftige und die Gemeinschaft im Gebet kennzeichnen die geistliche Vereinigung, deren Anfänge in das Jahr 1968 reichen. Pfarrer Matthias Leineweber, seit seiner Studentenzeit bei Sant` Egidio Würzburg engagiert, berichtete im Dekanatszentrum auf Einladung des KKV „Constantia“ Kitzingen über seine ehrenamtliche Tätigkeit.
In Würzburg zählt die Gemeinschaft Sant` Egidio ungefähr 400 Mitglieder. Jeden Abend findet ein gemeinsames Gebet in der Franziskanerkirche statt. Einmal in der Woche wird eine Mensa für Obdachlose angeboten; an Weihnachten wurde eine Feier für Menschen am Rande ausgerichtet. Weltweit hat sich Sant` Egidio Verdienste in der Friedensarbeit und im interreligiösen Dialog erworben. In Mozambique war die Gemeinschaft maßgeblich am Zustandekommen eines dauerhaften Friedens beteiligt. In anderen Projekten helfen Egidianer Straßenkindern und Aidskranken. Insgesamt engagieren sich rund 20 000 Mitglieder in mehr als 70 Ländern. Pfarrer Leineweber: „Wir wollen in allen Menschen Jesus sehen, egal ob sie alt, schwach oder drogenabhängig sind.“ So entstehe eine Form von Hilfe, die auf Achtung, Respekt und persönlicher Freundschaft basiere und stattfinden könne, auch wenn den Helfer manches stört.
Der Gründer der Gemeinschaft, Andrea Riccardi, lebt und arbeitet als Historiker in Rom. Als 18-Jähriger scharte er Jugendliche, Schüler und Studenten um sich, um aus dem Geist Jesu Christi zu handeln.

 

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