Der KKV-Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung begrüßt die Forderung des Bundeswirtschaftsministers und Bundestagsabgeordneten für die Region Schweinfurt-Kitzingen, Michael Glos, an den Schulen flächendeckend ein Fach „Wirtschaftskunde“ einzuführen. Glos hatte anlässlich der Preisverleihung zum Projekt „Jugend und Wirtschaft“ des Deutschen Bankenverbandes und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesagt: „Von Wirtschaft nichts wissen zu wollen, heißt, sich dem Leben zu verweigern“. Seine Anregung, ein Schulfach „Wirtschaftskunde“ einzuführen, hat Glos am Sonntag in der ARD-Talkshow „Anne Will“ noch einmal erneuert.
Verschiedene Studien belegen, dass junge Menschen immer weniger über ökonomische Zusammenhänge wissen. „Die gegenwärtige Bankenkrise zeigt, dass ein Basiswissen über Wirtschaft und Finanzwelt in der heutigen Gesellschaft für jeden Bürger unabdingbar ist. Wenn mehr Menschen wenigstens über grundlegende Informationen verfügten, hätte sich vielleicht manch einer keine risikobehaftete Geldanlage einreden lassen“, meint der KKV Landesvorsitzende Dr. Klaus-Stefan Krieger. Der KKV macht sich deshalb mit Nachdruck dafür stark, Wirtschaft und Finanzwelt stärker als bisher in den Fokus der schulischen Bildung zu nehmen.