KKV Bayern fordert Hilfen zu Schulanfang für bedürftige Kinder

Kritik am Mangel sozialer Themen im Landtagswahlkampf

Der KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung unterstützt die Forderung nach mehr sozialpolitischen Themen im bayerischen Landtagswahlkampf. „Landes-Caritasdirektor Karl-Heinz Zerrle hat Recht, wenn er eine Diskussion über soziale Probleme verlangt“, sagt KKV Landesvorsitzender Dr. Klaus-Stefan Krieger. “Über die Armut von Kindern müsste endlich gesprochen werden. Laut dem Entwurf zum 3. Armutsbericht der Bundesregierung ist jedes vierte Kind von Armut bedroht.“

Krieger verweist in diesem Zusammenhang auf den bevorstehenden Schulbeginn und die Kosten für die Anschaffung von Schulmaterial. „Der Regelsatz des Sozialgeldes für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren sieht für Schreibwaren 1,63 Euro im Monat vor. Das ist fernab jeder Realität“, kritisiert Krieger und schlägt vor, die einmaligen Hilfen zu Schulanfang wieder einzuführen: „Diese könnten statt in der Auszahlung eines Zuschusses auch in der kostenfreien Ausgabe von Schulsachen bestehen.“

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