
Nicht nur eine große Schar interessierter Zuhörer konnte der erste Vorsitzende der KKV Constantia Kitzingen, Klaus Pfeuffer, begrüßen, sondern auch einen prominenten Referenten: Regens Herbert Baumann, ehemaliger Pfarrer von St. Johannes und Dekan in Kitzingen, berichtete anhand einer Lichtbilderserie über seine Studienreise nach Rumänien im vergangenen Jahr.
Regens Baumann hat Rumänien als ein sehr ambivalentes Land in Erinnerung behalten: Einerseits modernes Reiseland mit wunderschön erhaltener Bausubstanz, malerischen Städtchen und Dörfern, herrlichen Klöstern und Kirchen, andererseits große Armut, Abwanderung der Bevölkerung, rückständige Bewirtschaftungsmethoden und das Erbe der kommunistisch geprägten Diktatur Ceaucescus .
Als erstaunlich bezeichnete Regens Baumann die rege Bautätigkeit in Bezug auf orthodoxe Kirchen, die allein durch Spenden finanziert werde. Sie sei Ausdruck eines lebendigen Glaubens, der die kommunistisch, sozialistisch geprägten Jahre nach dem zweiten Weltkrieg überdauert habe. Auch der gut erhaltene Zustand der rumänisch orthodoxen Klöster mit ihren beeindruckenden Kunstschätzen gebe davon Zeugnis.