Der Tandembeschleuniger

Dr. Andreas Teufel erläutert ein Experiment.
Über die wissenschaftliche Arbeit des Physikalischen Instituts der Universität Erlangen informierten sich 23 Mitglieder und Gäste des KKV Erlangen bei einer Führung. Dr. Andreas Teufel , wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, verstand es hervorragend, Sinn und Zweck der kernphysikalischen Experimente an der Tandembeschleunigungsanlage - auch für Laien - zu erklären. An dem Großgerät können erzeugte Protonen (Wasserstoffkerne) in zwei hintereinander angeordneten Magneten (daher „Tandem“) im Hochvakuum auf 2 mal 5 Millionen Elektronenvolt (10 MeV) beschleunigt und zu neun Versuchsanordnungen umgelenkt werden. Dort können jeweils nacheinander verschiedene Experimente durchgeführt werden, die sich von den Grundlagen der Teilchenphysik über Materialuntersuchungen und Messtechnik bis zu interdisziplinären Versuchen mit der Medizin reichen. Bei der abschließenden Besichtigung des Photonenlabors wurden noch die Anwendungsmöglichkeiten der Lasertechnik vorgeführt.