Ein Netzwerk lebt: Mit viel „Esprit“ in den jungen KKV-Juniorenkreis

Fotos: Hitzek/redkrebs.de

„Es war ein Experiment – und mir scheint, es ist geglückt“ – mit diesem Worten eröffnete Tobias Gotthardt den von ihm initiierten KKV-Juniorenkreis im Saal des Münchener Hansa-Hauses. Knapp 50 junge Führungs(nachwuchs)kräfte aus Münchens Wirtschaft und Verwaltung waren der Einladung gefolgt und widmeten sich dem gegenseitigen Kennenlernen sowie dem gemeinsamen Erarbeiten eines Konzepts. Am Ende der Veranstaltung war das Netzwerk geboren – organisatorisch und menschlich: in persönlichen Kontakten.

„Esprit“, ein ganz besonderer Geist habe den Auftakt geprägt, so eine Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung. Begeistert zeigte sich auch Gotthardt. Als Initiator habe er zwar die Idee geboren, diese allein aber sei bloße Theorie. „Was das Netzwerk wirklich ausmacht, sind die Persönlichkeiten, die es prägen und gestalten.“ Er dankte deshalb in seiner Begrüßung allen, die der Einladung gefolgt seien. „Das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit – und wir können nur hoffen, dass eure Wünsche und Visionen an den Juniorenkreis sich heute Abend auch erfüllen.“ Wir, das ist für Gotthardt das inzwischen achtköpfige Planungsteam des Juniorenkreises, dem er ebenfalls seinen Dank aussprach: „Auf diesen Schultern können wir gemeinsam noch viel bewegen.“

Ein weiteres Dankeschön richtete er an die Vorstandschaft des KKV. Sie habe die Idee von Anfang unterstützend begleitet und auch das „vollkommen neue, offene Konzept“ unterstützt. Ein Dank, den der Müchnener KKV-Vorsitzende Klaus-Dieter Engelhardt in seiner Begrüßung postwendend an Gotthardt zurückgab. Ihm sei es gelungen, durch Kreativität, Sinn für persönliches Netzwerken und großes Engagement „etwas bislang nicht da Gewesenes auf die Beine zu stellen“ und ganz praktisch zu zeigen, was das Jahresmotto des KKV Bayern 2008 bedeuten kann: „Kooperation, Kreativität, Motivation – Säulen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“.

Der KKV München unterstütze – ebenso wie der gesamte KKV Landesverband Bayern – den Juniorenkreis auch deshalb gerne, weil es ein Kernanliegen des Verbandes sei, Themen und Fragen der Wirtschaftsethik vor dem Hintergrund der christlichen Soziallehre in die breite Öffentlichkeit zu tragen und „einen Raum zu schaffen, um sein persönliches Verhalten in Beruf und Freizeit nach diesen Grundsätzen zu reflektieren“. Und, so Engelhardt, „wenn dies zudem junge Menschen tun, leuchtet daraus ein starkes Stück Zukunft.“

Die Zukunft des Juniorenkreises diskutiert und geplant, das haben die zusammengekommenen Junioren im Anschluss. In Kleingruppen erarbeiteten sie Ideen und Modelle einer künftigen Vernetzung sowie Grundgedanken eines gemeinsamen Leitbildes.

Eine der ersten Veranstaltungen des Juniorenkreises ist eine JuniorenLounge am 19. Februar um 19 Uhr. Wenige Tage vor der Kommunalwahl in München kommen dazu  junge Vertreterinnen und Vertreter der vier größeren Parteien in die Bar-Lounge des Cafe Kaptol am Königsplatz, um dort mit den Junioren Schwerpunkte der Münchner Stadtpolitik zu diskutieren.

Ebenfalls noch im Februar geplant ist ein „jour fixe“ im Hansa-Haus – als Treffpunkt und Forum der Junioren in entspannter after-work-Atmosphäre. Im März dann lädt der Kreis zu einer VIP-Führung durch das Firmenarchiv der Allianz in München. Weitere Veranstaltungen sind in Planung und sollen in Bälde veröffentlicht werden.

Nähere Infos zum Juniorenkreis und Kontakt unter juniorenkreis@kkv-muenchen.de

 

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