Die Gründungsmitglieder des Juniorenkreises (von links): Alexander Waldemer, Jürgen Schiffer und Tobias Gotthardt.
Die Förderung junger, verantwortungsbewusster Nachwuchskräfte in Wirtschaft und Verwaltung ist seit jeher ein Kernanliegen des KKV und in der Ortsgemeinschaft München geht man neue Wege, um dieser Aufgabe neu gerecht zu werden: Die Gründung eines Juniorenkreises für Menschen zwischen 18 und 40 Jahren ist, so Ortsvorsitzender Klaus-Dieter Engelhardt, „ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit unseres Verbandes“. „Läuft das Pilotprojekt in der Landeshauptstadt,“ so Engelhardt weiter, „sollte es bayernweit Schule machen“.
Initiiert hat den Juniorenkreis Tobias Gotthardt (30), seit einem Jahr Mitglied im KKV und beruflich Referent für Presse, Bildung & Politische Kommunikation der Bayerischen Chemieverbände. Er sieht den Juniorenkreis als offenes, einladendes Tor des KKV: „Angesprochen werden sollen damit sowohl Mitglieder als auch junge Menschen unter 40 Jahren außerhalb des KKV von Studierenden bis hin zur Führungskraft“. Zusammengenommen, da ist sich auch Engelhardt sicher, „ergibt das ein interessantes Netzwerk junger Nachwuchs- und Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung“, verlinkt durch regelmäßige Treffen im Münchner Hansa-Haus.
„Kerngedanke ist die Vernetzung junger Menschen, die im beruflichen Alltag gemeinsam mehr erreichen, sich gegenseitig bereichern und für die Grundsätze der christlichen Soziallehre einstehen wollen“, sagt Gotthardt und fügt hinzu: „Eine hervorragende Idee, die so alt ist, wie der KKV selbst.“ Das gewählte Motto „KKV-Juniorenkreis wir sind die Zukunft in Wirtschaft und Verwaltung“ sieht der Initiator dabei als selbstbewusste Vision und Chance zugleich.
Eines sei dabei besonders wichtig: „Wir wollen mit dem Juniorenkreis keine neuen, lästigen Pflichttermine kreieren, davon hat jede, hat jeder schon genug.“ Nein, der Juniorenkreis solle jedem Teilnehmenden einen persönlichen Mehrwert bieten. Gemeinsam werde man deshalb das Konzept im Detail entwickeln „der Kreis wächst mit denen, die dabei sind“. Einen Mangel an Themen aber befürchten Engelhardt und Gotthardt nicht: Im Gegenteil, seien es nun Impulse für Erfolgsstrategien oder Antworten auf Probleme im Beruf, Perspektiven für Schulabgänger und Studierende, soft-skill-Training und work-life-balance, Fragen des Wirtschaftsethik und des CSR, tagespolitische Fragen oder aber die Geselligkeit „alles soll seinen Platz finden im Juniorenkreis“.
Aber es bleibt den Initiatoren noch einiges zu tun: „Unser erstes Ziel ist es, interessierte Frauen und Männer unter 40 Jahren in Münchens Wirtschaft und Verwaltung für die Idee zu begeistern.“ Die ersten Rückmeldungen jedenfalls geben guten Grund zur Hoffnung. Wer selbst Interesse am Juniorenkreis hat, wendet sich per e-mail an juniorenkreis@kkv-muenchen.de und findet weitere Infos unter www.kkv-muenchen.de.