KKV Bayern drängt auf gesetzliche Regelung der Patientenverfügung

Bei seiner Sitzung am Samstag, 13.Oktober 2007, in Bamberg hat der Landesenat des KKV Landesverbandes Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung an den Bundestag appelliert, eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung zu verabschieden. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut:

„Im Rahmen seines Jahresthemas 2007 „Menschenwürde ohne Wenn und Aber“ hat sich der KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung wiederholt mit Problemen und Hindernissen beschäftigt, dass auch in Krankheit und Leiden, Sterben und Tod die Würde der betroffenen Menschen gewahrt wird. Dabei befasste sich der KKV auch mit der Patientenverfügung. Die Reaktionen in Diskussionen zeigen uns, dass vielen Menschen die Verbindlichkeit solcher Verfügungen sehr wichtig sind, dass sie aber zugleich Rechtssicherheit vermissen. Der KKV Bayern befürwortet daher eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung. Nachdem inzwischen aus den Reihen der Abgeordneten mehrere Gesetzentwürfe in den Deutschen Bundestag eingebracht wurden, bittet der KKV Bayern die Fraktionen des Bundestages, möglichst umgehend ein Gesetz zur Patientenverfügung zu beschließen.“

Der KKV Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialver-band, der sich insbesondere mit Fragen der Ethik im Wirtschaftsleben und mit sozialpolitischen Themen beschäftigt. Der KKV Landesverband Bayern vertritt gut 1200 Mitglieder, die sich auf 13 Ortsgemeinschaften in den Städten Amberg, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Erlangen, Fürth, Ingolstadt, Kitzingen, Memmingen, München, Nürnberg, Passau und Würzburg verteilen.

 

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