KKV-Landestreffen in Bamberg wagt Blick in die Zukunft

Aus Anlass des Jubiläums „1000 Jahre Bistum Bamberg“ findet das 44. Landestreffen des KKV Landesverbandes Bayern am 13. und 14. Oktober 2007 in der oberfränkischen Bischofsstadt Bamberg statt.

Das Jahresthema des KKV Bayern „Menschenwürde ohne Wenn und Aber“ soll auf dem Landestreffen unter zwei Aspekten beleuchtet werden: Zum einen fragt der KKV Bayern nach der Bedeutung von Menschenwürde im Arbeitsleben. Besitzt sie überhaupt Relevanz in einem System, das auf Gewinnmaximierung zielt? Was können Christen in der Wirtschaft tun, damit für alle Beteiligten Menschenwürde gewahrt wird?

Dazu findet am Samstagnachmittag, 13. Oktober 2007, von 14 bis 17 Uhr im Bistumshaus St. Otto eine Veranstaltung unter dem Titel „Menschenwürde auf der Arbeit: Führen Christen anders?“ statt. In Diskussionen und Interviews berichten Menschen, die in der Wirtschaft Leitungspositionen bekleiden oder bekleidet haben – sei es nun als Unternehmer oder als leitende Angestellte – von ihren persönlichen Erfahrungen, Einsichten und Einstellungen.

Fest steht bereits, dass der neue stellvertretende KKV-Bundesvorsitzende, Heiko Klinge, an der Runde teilnehmen wird. Er war geschäftsführender Gesellschafter des Bernward Verlags, Oberbürgermeister von Hildesheim und Geschäftsführer der Medien-Dienstleistungs GmbH (München). Ebenfalls zugesagt hat Dr. Klemens Deinzer, der als Moraltheologe und Vorstanddes kirchlichen Wohnungsunternehmens Joseph-Stiftung (Bamberg) wie kaum ein anderer die Fragestellung aus beiden Blickwinkeln betrachten kann: aus der des Handelnden und aus der der grundsätzlichen Reflexion.

Zum anderen will der KKV Bayern einen Blick in die Zukunft werfen. In welcher Gesellschaft werden wir in dreißig Jahren leben? Wird die Krise der solidarischen Sicherungssysteme dazu führen, dass künftig jeder nach der Parole „Rette sich, wer kann“ handelt und eine wachsende Schicht von „Schwachen“ das Nachsehen hat? Oder können wir Gesellschaft so gestalten, dass alle menschenwürdig leben können? Und was müssen wir dafür tun? Der Wirtschaftsjournalist Erik Händeler, der auch Mitglied im Ausschuss „Arbeit – Wirtschaft – Umwelt“ des Landeskomitees der Katholiken ist, wird zu der Frage „Werden wir 2040 menschenwürdig leben?“ „Ausblicke eines Zukunftsforschers“ wagen. Händeler hält den seinen Vortrag am Sonntag, 14. Oktober, um 11 Uhr ebenfalls im Bistumshaus St. Otto.

Beide Veranstaltungen sind öffentlich.

Auskünfte und Anmeldung zum Landestreffen bei der KKV-Landesgeschäftsstelle, Rankestr. 18, 90461 Nürnberg, Telefon (09 11) 49 72 01, Telefax (09 11) 49 73 11, E-Mail: landesverband.bayern@kkv.org

zurück zur Übersicht