KKV Bayern unterstützt Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel

Der KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung hat sich auf seiner Delegiertenversammlung am 3. März 2007 in Nürnberg der Forderung anderer Verbäne angeschlossen, die Mehrwertsteuer auf Medikamente und medizinische Hilfsmittel von 19 auf 7 % zu senken. Die Stellungnahme erklärt im Wortlaut:

„Die zu Jahresbeginn erfolgte Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 % führt auch zu einer weiteren starken Belastung von Patienten und Krankenversicherten. Besonders betroffen sind ältere Menschen mit geringem Einkommen, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderung. Viele Menschen sind auf Medikamente angewiesen; Arzneimittel sind für sie genauso lebenswichtig wie Nahrungsmittel. Doch im Gegensatz zu Lebensmitteln, die nur mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 % belegt sind, wird auf Arzneimittel und medizinische Hilfsmittel die volle Mehrwertsteuer von 19 % erhoben. Das ist zum einen sozial ungerecht, denn die Mehrwertsteuererhöhung trifft Menschen besonders hart, die ohnehin schon benachteiligt sind. Zum anderen werden durch die Mehrwertsteuererhöhung die Ausgaben der Krankenkassen künstlich in die Höhe getrieben.

Der KKV Bayern fordert daher, die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel auf 7 % zu senken. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsreform.

Der KKV Bayern unterstützt daher die Unterschriftenaktion des VdK zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel und ruft seine Mitglieder auf, sich mit ihrer Unterschrift an der Aktion zu beteiligen.“

Der KKV Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband, der sich insbesondere mit Fragen der Ethik im Wirtschaftsleben und mit sozialpolitischen Themen beschäftigt. Der KKV Landesverband Bayern vertritt gut 1200 Mitglieder, die sich auf 13 Ortsgemeinschaften in den Städten Amberg, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Erlangen, Fürth, Ingolstadt, Kitzingen, Memmingen, München, Nürnberg, Passau und Würzburg verteilen.

 

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