Dass Bildung ein grundlegendes Menschenrecht ist, hat der KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung bei seinem Landestreffen am Wochenende in Augsburg betont. Der Landessenat des KKV Bayern er sich aus dem Landesvorstand, den Vorsitzenden der Ortsvereine und en Diözesanbeauftragten zusammensetzt verabschiedete einstimmig eine Erklärung, in der sich der Verband dafür einsetzt, „dass jedes Kind und jeder Mensch, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, gleichermaßen und im gleichen Umfang Bildung erhält.“
Der KKV Bayern kritisiert als indiskutabel, dass nach Ausweis er PISA-Studien in Deutschland der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg unter allen untersuchten Staaten am engsten ist. Vor diesem Hintergrund fordert der KKV Bayern unter anderem eine größere Durchlässigkeit des gegliederten Schulsystems und die Beitragsfreiheit für den Besuch des Kindergartens.
In seinem Positionspapier zur aktuellen Schul- und Bildungspolitik begrüßt der KKV Bayern prinzipiell die durch die internationalen Schulleistungstestes ausgelöste Bildungsdebatte. Er warnt aber davor, Bildung auf bloßen Wissenserwerb zu verengen. Der junge Mensch müsse in seiner ganzen Persönlichkeit gefördert werden, Ziel von Bildung der mündige und moralisch handelnde Bürger sein.
Der KKV Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ist ein katholischer Sozialverband und befasst sich als solcher mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen, Der KKV Bayern vertritt13 Ortsgemeinschaften mit insgesamt rund 1200 Mitgliedern.
Das Positionspapier im Wortlaut finden Sie im Anhang.