KKV-Landestreffen fragt: „Solidarität am Ende?“

KKV Bayern trifft sich vom 23. bis 24. Oktober in Kitzingen 

Mit der Zukunft der sozialen Sicherungssysteme befasst sich der KKV Landesverband Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung bei seinem diesjährigen Landestreffen. Es findet vom 23. bis 24. Oktober 2004 in Kitzingen statt. Angesichts der bereits erfolgten oder geplanten Umstrukturierungen des Sozialstaats stellt der KKV Bayern die provozierende Frage: „Solidarität am Ende?“

Antworten geben soll zunächst eine Forumsveranstaltung am Samstag, 23. Oktober, von 13.30 bis 17.00 Uhr im Dekanatszentrum. In einem Vortrag wird zunächst Prof. Dr. Hermann Adrian, Universitätsprofessor für Experimentalphysik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und deren Folgen für die gesetzlichen Versicherungen beleuchten. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion werden außerdem Dr. Hans Josef Barth, Vorsitzender des Beirats der Prognos AG Basel, und Joachim Renfordt, Mitglied im Präsidium des Bundesverbandes des Familienbundes der Katholiken, das Wort ergreifen. Renfordt wird das Modell für ein familiengerechtes und solidarisches System der Alterssicherung vorstellen, das mehrere katholische Verbände gemeinsam entwickelt haben.

Die Frage „Lebt Deutschland über seine Verhältnisse?“ stellt  Michael Glos, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Er hält die Hauptansprache bei der Festlichen Stunde am Sonntag, 24. Oktober, um 11 Uhr in der Alten Synagoge.

Zuvor um 9 Uhr zelebriert Domkapitular Monsignore Günter Putz, der Leiter der Hauptabteilung „Schule und Erziehung“ im Ordinariat der Diözese Würzburg, einen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes.

11.10.2004

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